Halbmarathon – bin ich wahnsinnig?

Die Anmeldung ist raus – am 22. Oktober steht der Franklin-Meilenlauf auf dem Programm.

Mein Jahresziel für die 10 Kilometer war ja leider schon am 6. Januar erreicht: unter 50 Minuten bleiben. Seitdem versuche ich ein wenig schneller zu werden, doch parallel dazu verlängere ich auch meine Wochenendstrecken. Was mir auffällt: 10er sind eine ziemliche Rennerei. Meine Kondition wird wohl besser, aber ich habe das Gefühl, die Lauftechnik müsste jetzt verfeinert werden. Außerdem mag ich es eigentlich gar nicht so sehr, wie blöde zu rennen.

Nachdem ich mich ein wenig informiert habe, werde ich nun mein Jahresziel 2018 ein wenig vorziehen: den Halbmarathon. Das geschieht auch aus pragmatischen Gründen. Der letzte Winter mit dem konsequenten Training war schon ziemlich hart. Da ist es doch vielleicht ganz gut, die großen Ziele mal an das Ende der Saison zu legen statt an den Anfang.

In Mannheim findet der Franklin-Meilenlauf zum zweiten Mal statt. Die Strecke soll ziemlich flach sein. Das Wetter Ende Oktober ist hoffentlich noch frostfrei, aber auf fast jeden Fall nicht mehr schwül. Kürzlich bin ich schon frühmorgens gelaufen, um der Hitze des Tages zu entgehen.

Mein Trainingsplan für den Halbmarathon beginnt Anfang Juli. Vorher gibt es noch einen kleinen 10er in Sandhausen, bei dem ich versuchen werde, meine Zeiten aus Dielheim (48:30) und Schriesheim (48:45) zu bestätigen oder sogar zu verbessern. Aber wie vorhin schon geschrieben: Das wird ziemlich hart, denn auch beim Intervalltraining bleibe ich meistens nicht unter 4:40 auf den Kilometer.

Das Ziel für den Halbmarathon: unter zwei Stunden. Das bedeutet einen Schnitt von ca. 5:43 auf den Kilometer. Mein längster Trainingslauf betrug bisher 17 Kilometer bei einem Schnitt von 5:35. Es sollte also machbar sein. Schließlich beginnt mein Trainingsplan ja erst noch…

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